Freitag, der 18. Dezember 2009, 14:55 Uhr von Lefois
Dieses Twitter, Googlewave und sonstiger Tinnef im Netz ist für mich eine Spielerei. Ich habe diesen Kram nie wirklich ernst genommen. Es ist halt eine willkommene Ablenkung wenn man eh am Rechner rumsurft und irgendeinen Schabernack treibt. Es gefällt auf Twitter zu lesen das andere sich genauso lustig über den HSV machen wie man selbst. Man ist halt nicht allein wenn man eigentlich allein ist. Trotzdem ertappe ich mich dabei wie ich immer öfter, auch wenn ich mit echten Leuten aus dem realen Leben unterwegs war, mal einen Tweet abgelassen habe. Könnte ja wen interessieren das man da nun gerade einen Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt getrunken hat. Kommt immerhin selten vor.
Trotzdem. Man ist schon neugierig wer die anderen Leute sind mit denen man da kommuniziert. So habe ich erst neulich festgestellt das ich mit einer mir persönlich unbekannten Twitterin im selben Block saß. Zu einem Treffen kam es aus diversen Gründen (Bieren) nicht, aber Twitpic hat mir gezeigt: Ihr Block war mein Block. Von der Perspektive her klar zu erkennen.
Dienstag, der 15. September 2009, 17:19 Uhr von Lefois
Ich bin nun schon einige Jahre in der IT Branche unterwegs und hatte mit diversen Typen aus dem Marketing zu tun. Es gibt da natürlich verschiedene Abstufungen aber im großen und ganzen – sorry Leute – gehen mir die Jungs und Mädels mittlerweile gehörig auf den Sack.
Das fängt mit der Sprache an. Da habe ich immer den Eindruck sie wollen einen mit Fremdwörtern erschlagen um zu kaschieren das sie keine Ahnung haben. Dieses Jahr auf der IFA konnte ich das ziemlich gut beobachten und es war immer interessant wenn man dann irgendwann im Gespräch seinen Ausstellerausweis raus geholt hat und den Leuten erst dadurch klar machen konnte das man vom Fach ist und auf dieses Bla nicht angewiesen ist. Leider hat das nicht geholfen. Ein “Sorry, da kann ich dann nicht helfen” war das höchste der Gefühle. Die armen Besucher die etwas wirklich interessantes wissen wollten und sich noch länger das Gequatsche anhören mussten um zu erfahren das sie nichts erfahren werden tun mir heute noch leid.
Dienstag, der 15. September 2009, 13:14 Uhr von Lefois
Tja. Eigentlich wollte ich mein seit mittlerweile eineinhalb Jahren verwaistes Blog einstampfen. Internet Geschichte habe ich damit nicht geschrieben und langsam muss auch ich darauf achten was man unter meinem Namen so alles im Netz findet. Als ich dann allerdings anfing mich durch meine alten Posts zu wühlen, alles nochmal durchzulesen, anzugucken und anzuhören, da hatte ich schon ein bischen wehmut. Also habe ich die Software erstmal einfach nur deaktiviert. Frei nach dem Motto: Schaun ma mal.
Dann verstrich wieder einige Zeit ins Land und immer wieder hatte ich einige Erlebnisse wo ich dachte “Menno, 140 Twitter Zeichen, das ist einfach zu wenig. Das könnteste jetzt wunderbar bloggen.” Nun, ich habe mein Wordpress geupdatet, mir ein schlichteres Theme ausgesucht an dem ich sicherlich noch hier und da kleine Änderungen vornehmen werde und mich entschieden wieder anzufangen. Sicherlich gibt es keine hohe Blogfrequenz mehr, ganz sicher keine (großen) Schweinereien, aber bestimmt hier und da mal eine kleine Anektode die Euch unter Umständen gefallen mag. Internet Geschichte werde ich auch hier nicht schreiben, aber ich habe einen Ort wo raus kann was raus muss.
Die einzige Frage die mir blieb war eigentlich nur noch was mit den alten Posts passieren soll. Erst wollte ich alles löschen und neu anfangen, dann einfach alles behalten. Entschieden habe ich mich zu einer Mischung. Fast alles wurde archiviert, nur ein paar kleine ausgewählte Blogposts sind übrig geblieben. Dinge die ich heute unter Umständen immernoch schreiben würde oder welche wo die Diskussion interessant war. Der Rest ist weg.
Jetzt geht es also wieder los mit Lefois und dem Bloggen. Ein festes Thema habe ich nicht, es wird sich aber wohl wieder um nerdigen stuff, bissl sport und vorallem um Dinge die ich erlebt habe drehen. Ich kann es noch nicht sagen. Schaun ma mal.
Donnerstag, der 15. November 2007, 18:51 Uhr von Lefois
So war vor geraumer Zeit eine Meldung auf golem.de zu lesen, in der darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die für “eigenwilligen Abmahnungen und Klagedrohungen bekanntgewordene Anwaltskanzlei Dozier Attorneys” in ihren Homepage Nutzungsbedingungen die Ansicht des Quellcodes eben dieser verbietet. Bitte? Wenn der erste April gewesen wäre, hätte ich es für einen Scherz gehalten, einen schlechten, weil zu schnell zu durchschauen, aber immerhin einen. Das Ganze ist aber ernst gemeint.
Übrigens war mir die letzten Tage gar nicht langweilig. Deswegen auch wenig Content. Bald aber wieder mehr. Versprochen
Dank geht in diesem Fall an Lars für den Link.
Donnerstag, der 13. September 2007, 15:24 Uhr von Lefois
Beim verkaterten rumsurfen auf diversen Seiten des großen weiten Webs bin ich auf den schon etwas älteren Beitrag von Jochen (Karrierebibel) gestoßen, der dazu aufgerufen hat, den Ort zu zeigen, wo das Internet gebaut wird. Und dies geschieht praktisch bei jedem, der in irgendeiner Form in Foren, auf Blogs etc aktiv ist. Mein Hauptsurf, -programmier und -blog Spot (manchmal wird hier auch gelernt oder gar gearbeitet) ist ganz klar mein Schreibtisch. Oder der Laptop, der sich dann aber – zusammen mit mir – irgendwo befindet. Und Europa kann sich jeder angucken. In mein Zimmer kommt nur ein erlauchter Kreis. Und ihr seid nun ein Teil davon, denn ich zeige euch meinen Schreibtisch! Yeah. Und zwar genau so wie er grade ist. Here we go:
Man sagt ja immer Fussballer wären dumm bzw. hätten keinen Humor. Dem möchte ich an dieser Stelle widersprechen.
Darf ich vorstellen: Moritz Volz. Ex U21 Nationalspieler und momentan für Fulham aktiv. Muss man nicht kennen, kann man aber kennen. Wie auch immer, seine private Website sollte man kennen. Abgesehen davon, dass er noch neben dem Profileben studiert, hat er auch eine sehr angenehme Art sich, die Deutschen und die Welt auf die Schippe zu nehmen. Ihr solltet Euch unbedingt den Song der Startseite anhören. Und den Hoff- den darf man auch nicht vergessen.