Offener Brief an eine(n) Unbekannte(n)

Mittwoch, der 15. August 2007, 13:28 Uhr von Lefois

Liebe(r) Anrufer(in),

seit einigen Tagen rufst Du (Ich denke das “Du” ist ok, ich will gar nicht wissen wie Du mich in deinen Träumen nennst) mich nun an. Morgens um acht, mittags um kurz nach eins und abends irgendwann zwischen 17 und 22 Uhr. Es gibt dabei nur ein Problem: Du hinterlässt eine unbekannte Nummer und Du lässt nur einmal klingeln. Nur einmal! Wie soll ich denn da zum Handy rennen? Überleg doch mal. *tz*

Ersteinmal, Du musst Dich nicht schämen mich toll zu finden. Viele finden das. Manche (einschliesslich mir) finden mich sogar geil. Also so richtig. Du bist da wie Du siehst in guter Gesellschaft. Ergo: Zeig mir Deine Nummer, damit ich Dich zurückrufen kann – aber nur wenn Du weiblich bist. Und- objektiv betrachtet (!) – so richtig sexy. Also äußerlich (Dass Du selbst scharf bist, davon gehe ich mal aus).

Was Du natürlich auch machen kannst, ist einfach mal länger klingeln zu lassen. Ich habe gehört, dass dies die Chancen jemanden persönlich an die Strippe zu bekommen erheblich erhöht! Dann hörst du auch mal meine (wie ich finde übrigens sehr schöne) Stimme und kannst überlegen ob Du mir beim nächsten mal Deine Nummer hinterlässt oder lieber nicht. Dann wären wir ganz nebenbei auch schon auf der nächsten Stufe der Kennenlernphase. Prima, was?

Wie Du also siehst, es ist ganz einfach mit mir in Kontakt zu treten. Eine Prise gesunder Menschenverstand und ein bischen mehr Durchhaltevermögen reichen da vollkommen aus. Andererseits. Ein Mensch, der nicht einmal den Mumm hat ein wenig (oft war es wirklich knapp) länger als einmal klingeln zu lassen interessiert mich auch nicht. Außerdem ist mein Pool an hübschen Frauen mit Selbstbewusstsein groß genug. Lass es also einfach.

Danke und mit besten Grüßen,

Bastian

Geschrieben in lifestream |
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